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andreas schindler zitat

01.11.10

Html5 vs.. Silverlight

Filed under: Verschiedenes rund um .net Entwicklung — Werner Mairl @ 08:59

Heiße Debatten sind derzeit im Gange, wenn es darum geht welche Technologie speziell im Webclient in den nächsten Jahren die Nase vorn haben wird.

Einige interessante und zum Teil auch recht emotionale Posts dazu habe ich gesammelt:

 

http://blog.galasoft.ch/archive/2010/10/30/my-position-on-the-silverlight-debate.aspx

 

http://blog.nerdplusart.com/archives/silverlight-and-html5-and-your-future

 

http://csharperimage.jeremylikness.com/2010/10/so-whats-fuss-about-silverlight.html

 

Ergänzung:

Microsofts Statemnt im Rahmen der PDC

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-bevorzugt-HTML5-statt-Silverlight-1128262.html

bzw. im original:

http://www.zdnet.com/blog/microsoft/microsoft-our-strategy-with-silverlight-has-shifted/7834

24.06.10

iPad & Pdf

Filed under: Verschiedenes rund um .net Entwicklung — Werner Mairl @ 15:15

Wie bringe ich PDF-Dateien aufs iPad ?

Weil grad die Frage aufgetaucht ist, hier der Versuch einer etwas präziseren Antwort (ich musste auch erst im Web suchen und ausprobieren)

Der einfachste Weg ist sicherlich der Download mit dem Browser (Safari). Damit können die Dateien auch gleich angezeigt werden.

Alternativ habe ich folgenden (kostenfreien) Weg gefunden.

Zuerst die App “FileApp” aus dem AppStore installieren (ist gratis)

Es gibt am iPad kein (sichtbares) Dateisystem, aber jede App bekommt einen Speicherbereich zugewiesen in welchem sie Dokumente ablegen kann. FileApp scheint nun nichts anderes zu tun als darin ein kleines Dateisystem abzubilden wobei umfangreiche Download bzw. Filesharing Optionen angeboten werden (genauer habe ich mich mit der App noch nicht befasst). Eine der Dateiaustauschmöglichkeiten ist “iTunes Filesharing”, eine Kernfunktion welche in iTunes integriert ist.

Man öffnet dazu einfach iTunes, wählt das Gerät (iPad) aus, geht auf den Karteireiter Apps und dort werden dann alle installierten Apps aufgelistet. Wenn man nun eine App auswählt (im konkreten Fall die “FileApp”, wird der Inhalt des App-bezogenen Speicherbereiches angezeigt. Hier kann ich einfach mittels Drag & Drop Pdf’s hineinbringen. Diese werden unmittelbar mit dem iPad synchronisiert und von “FileApp” angezeigt. Ein klick auf ein Pdf öffnet dieses mit dem Standard PDF-Reader wie er auch vom Safari verwendet wird.

=> Merke: Diese Methode des Dateiaustausches könnte auch mit diversen anderen Applikationen gut funktionieren.

iPad WiFi Erfahrungsbericht

Filed under: Verschiedenes rund um .net Entwicklung — Werner Mairl @ 11:26

 

Seit gut einer Woche verwende ich nun einen IPad (noch ohne UMTS-Breitbandanschluss)

Grundsätzlich finde ich es ein sehr cooles Gerät, das in sehr vielen Belangen genau meinen täglichen Anforderungen und Gewohnheiten entspricht. Die WiFi Anbindung funktioniert gut, die Verwendung in Netzen wo man sich per Name/Passwort authentifizieren muss, ist von der Bedienung (Tastatur) eher mühsam. Ich werde sobald wie möglich auf ein Modell mit UMTS-Anschluss umsteigen, der Bequemlichkeit halber!

Das Gerät ist vom Gefühl her sehr schnell, und das große Multitouch Display erlaubt wirklich fantastische Dinge (Spielen zu viert…).

Meine Dokumente (Pdf’s, Konferenz-Videos) etc. lassen sich in aller Ruhe und ohne Anstrengung auf dem Gerät betrachten. Morgendliches Lesen von News ist das reine Vergnügen.

Ad. Video: YouTube ist natürlich integriert, Videos aus anderen Quellen müssen unbedingt im Format mp4 sein!

Das hat mich am Anfang ganz schön ins stolpern gebracht, denn meine beste Quelle für Videos ist Channel9 von Microsoft. Das Streaming erfolgt dort ausschließlich per Silverlight, was iPad natürlich komplett verweigert. Ausweg: auf dem heimischen PC einen Download der mp4 Dateien, welche zum Glück angeboten werden, initiieren und dann per iTunes auf das Gerät übertragen.

Weitere “technische Eigenheiten” an welche man sich wohl gewöhnen wird:

Die Ladezeit des Akkus beträgt mindestens 4-6h. Habe beim morgendlichen Kaffe den Akku Richtung 10% Ladestand geleert und danach an das Ladegerät gehängt, mit der Absicht zu Mittag mit einem vollen Akku außer Haus gehen zu können : Fehlanzeige, Füllstand erst bei 70%!

Das Gewicht des Gerätes ist um eine Kleinigkeit zu hoch als dass man das Gerät längere Zeit frei halten kann (der Arm wird doch müde)

Die Touch-Oberfläche ist wirklich sehr angenehm und schaut im frisch geputzten Zustand auch super aus, ABER nach 5 Minuten Verwendung sieht die Oberfläche aus als ob eine Herde Schweine gewütet hätte. Da hilft nur regelmäßig putzen. Dies liegt wohl auch an der Farbe bzw. an der glänzenden Oberfläche. Auch wenn man die Fläche nicht alle 5 Minuten reinigt, bleibt die Lesbarkeit sehr hoch, die ganzen Flecken stören mich auch mehr im ausgeschalteten Zustand als wenn ich das Gerät verwende.

Und das wichtigste: derzeit fallen den Leuten noch so richtig die Augen raus, wenn man irgendwo mit so einem Gerät sitzt. Wird in 3-4 Wochen wohl anders sein ;-)

19.06.10

Windows Experience Index (WEI)

Filed under: IT Infrastructure,Verschiedenes rund um .net Entwicklung — Werner Mairl @ 10:03

 

Windows Experience Index (WEI) existiert seit Windows Vista und stellt die Infrastruktur zur Leistungsbewertung von Windows-Installationen bzw. deren darunter liegende Hardware zur Verfügung.

Unter www.weishare.net gibt es nun ein Projekt welches aus der Cloud heraus läuft (Azure) und es erlaubt die Leistungsindikatoren des eigenen PCs abzurufen bzw. aktuell zu berechnen und anonymisiert in einer zentralen Datenbank (Cloud) ab zu legen und der Allgemeinheit zum Vergleich zur Verfügung zu stellen.

Der Quellcode für das Projekt (WEI-Share) steht zur Verfügung, eine gute Gelegenheit um sich mit der Cloud/Azure näher zu beschäftigen!

Natürlich habe ich mir sofort meine Leistungsindikatoren berechnen lassen und meine aktuelle Hardware (1-2 Jahre alt) mit den TOP-5 der Woche verglichen. Das Ergebnis war in der Tat erfreulich, vorausgesetzt man betrachtet den Leistungsindex der einzelnen Komponenten, nicht unbedingt den Gesamt Index.

Erkenntnis:

Aktuelle Intel i7 Prozessoren kommen auf einen Leistungsindex von  7.8 Punkten, da sind die 7.1 Punkte von meinem Q6600 gar nicht so schlecht und kein Anlass um hier groß zu investieren.

Beim RAM sind die Werte eigentlich identisch, aktuelle Systeme haben 7.8 Punkte, ich habe 7.1 Punkte (mein Laptop hat 5.1)

Bei CPU und RAM ziehe ich daher den Schluss, dass es durch einen Neukauf etwas zu gewinnen gibt, dies allein derzeit eine Neuanschaffung von Hardware aber nicht wirklich begründen kann.

In der Grafik-Leistung ist schon ein größerer Unterschied zu finden (6.5 Punkte für mein System 7.8 Punkte für die TOP-3). Aber nachdem bei mir weder Spiele laufen, noch komplexe Renderings zu erwarten sind (Visual Studio in diversen VM’s machen bei mir die ganze Arbeit) glaube ich jetzt, den Unterschied in der Grafik-Leistung ignorieren zu können.

Richtig interessant wird es noch bei den Harddisks.
Alle PCs aus den Top-3 liefern Werte von 7.5 bis 7.8 für den Leistungsindex und zeigen einen freien Speicher von meist unter 50GB an. Ich schließe daraus dass es sich bei allen um Solid State Disks (SSD) handelt. Wenn man nämlich in der Liste nach unten scrollt, springen die Werte plötzlich auf unter 6.0 Punkte und gleichzeitig werden immer mehrere hundert GB freier Speicher angezeigt, hier dürften wir uns also im Bereich der klassischen Harddisks aufhalten.

Ähnlich sieht es bei mir aus. Die SSD liefert einen Index von 7.1 Punkten, eine Harddisk 5.9

Bzgl. Hardware-Investitionen ziehe ich daraus folgenden Schluss:

Solange das System stabil läuft und keine Probleme auftreten, spricht nichts dagegen, es noch mindestens ein Jahr wenn nicht länger weiter zu betreiben. Bis dorthin ist entweder der Leistungszuwachs bei neuen System noch gestiegen, oder der Preis für aktuelle TOP-3 Geräte massiv gesunken.

Der einzige Punkt an dem es sich ev. lohnen würde schon früher zu investieren wäre ein Ersatz diverser Harddisks durch aktuelle/schnelle Solid State Disks. Investitionen hierin lassen sich insofern auch einfacher argumentieren als dass eine Mitnahme in ein Neusystem in 1-2 Jahren einfach möglich sein müsste (vorbehaltlich ev. Probleme aufgrund geringer Langzeiterfahrung mit SSDs).

05.04.10

C# – Variable Anzahl von Parametern

Filed under: Verschiedenes rund um .net Entwicklung — Werner Mairl @ 06:51

Hin und wieder ist es notwendig, einer Methode  eine variable Anzahl von Parametern (gleichen Typs) zu übergeben.

Die häufigste und sauberste Lösung dafür ist sicherlich jene, einen einzelnen Parameter vom Type Array dafür zu definieren.

private void MyDemo(string[] myStringArray)

{

foreach (string s in myStringArray)

{

Console.WriteLine(s);

}

}

Wenn nun die Methode aufgerufen werden soll und ein String-Array bereits zur Verfügung steht, ist der Aufruf kurz und schnell codiert:

MyDemo(aStringArray);

Muss das Array aber erst erstellt werden dann wird folgender Code notwendig:

           MyDemo(new string[4] {"string1",
           "string2", "string3", "string4"});

Mit Hilfe des Schlüsselwortes “params” kann man die Syntax etwas abkürzen, was vor allem in den Fällen von 2-4 Strings hilfreich ist.

        private void MyDemo(params string[] myStringArray)
        {
            foreach (string s in myStringArray)
            {
                Console.WriteLine(s);
            }
        }

Damit kann die Methode OHNE lästige Array-Instantierung aufgerufen werden, indem die Strings einfach per Komma getrennt hintereinander geschrieben werden.

            MyDemo("string1", "string2", "string3");

Wichtig damit diese Syntax eingesetzt werde kann:

a) es muss sich um ein 1-dimensionales Array handeln

b) wenn die Methode mehrere verschiedenartige Parameter hat, muss das “params” Array der letzte Parameter in der Liste sein.

Obwohl es die Syntax schon seit Jahren gibt, bin ich erst in den letzten Tagen quasi darüber “gefallen”

10.03.10

Parallel Extensions in .Net 4

Filed under: .Net Entwicklung,Verschiedenes rund um .net Entwicklung — Werner Mairl @ 07:02

 

Eine ganze Serie von Artikeln zum Thema parallel Programmierung unter .Net 4 hat Microsoft auf seinen Servern unter der Adresse

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=c3ea8fb5-650d-434b-a216-7e54c53965d1&DisplayLang=en

bereitgestellt (11 pdf-Files).

08.03.10

Win32 => Win64 …ein steiniger Weg

 

Der Umstieg nach x64 ist grundsätzlich nur zu Begrüßen. Speziell die Beschränkung auf knapp 4GB Ram auf der 32Bit Plattform ist heute kaum mehr zu begründen.

In vielen Systemen und Anwendungen funktioniert das Ganze auch schon sehr gut. Datenbankserver lieben viel RAM, genauso wie ein Virtualisierungs-Host (Hyper-V).

Leider kommt es auf der Desktop bzw. Client Seite noch immer zu kleinen Überraschungen. Beispielsweise muss man den Import von so manchem Office Datenformat (Excel/Access) trotz 64Bit SQL-Server immer noch im 32Bit Modus laufen lassen da es keine entsprechenden Treiber (OleDB/Odbc) in der x64 Welt gibt (bzw. gab, in den letzten Monaten scheint sich hier etwas zu tun).

Über eine besondere Überraschung bin ich kürzlich gestoßen.
Eine meiner Anwendungen (.Net 3.5 WinForms) hat, nach dem Resize eines Controls ganz hässlich reagiert und den frei werdenden Bereich nicht neu gezeichnet bzw. nur mit hässlichen Strichen. Das Problem trat allerdings NUR unter 64Bit Betriebssystemen auf (sowohl Windows 2008 Server, als auch Windows 7).

Nach mehreren erfolglosen Versuchen an geeigneter Stelle ein Neuzeichnen zu erzwingen, habe ich die Suchmaschinen im Internet befragt und recht bald eine plausible Erklärung gefunden.

Kurz Zusammengefasst: Bei verschachtelten Controls kann es zu den oben beschriebenen Problemen kommen, da Win64 eine wesentlich geringere Verschachtelungstiefe von Controls (bzw. deren Handles) erlaubt als Win32. Wird diese Tiefe überschritten, werden diverse Messages (WM_SIZE) NICHT mehr abgesendet und es kommt zu oben beschriebenen Symptomen.

Ursache ist die Tatsache dass, die Verschachtelung in einem Stack am Kernel abgearbeitet wird. Dieser Stack hat unter Win64 (leider) die selbe Größe wie unter Win32, parallel dazu sind aber die im Stack verwalteten Pointer von 32Bit auf 64Bit Größe gewachsen, weshalb der Stack nur mehr halb so viele Elemente aufnehmen kann wie unter Win32 (= halbe Verschachtelungstiefe) bevor es zu einem StackOverflow und den oben beschriebenen Fehlern in der Darstellung kommt.

Microsoft hat dieses Verhalten dokumentiert, aber nicht als Bug klassifiziert sondern als “Limitation”, sodass mit keiner Grundsätzlichen Lösung gerechnet werden kann. Das Problem ist seit Windows XP 64 bekannt, wurde aber weder mit Vista/2008 noch mit Windows 7 gelöst.

Es kursieren im Netz einige Anleitungen wie man das Problem lösen kann indem man die fehlenden WM_Size Messages selbst in die Messageloop injiziert, wirklich empfohlen wird es aber nirgends. Am besten lässt sich das Problem aber beheben indem man die Verschachtelungstiefe seiner Controls gering haltet bzw. reduziert.

Dies bringt mich teilweise auch selbst in ein Problem, denn ich setze verschachtelte Controls vor allem dazu ein den Aufbau und die Organisation der Masken und des dazugehörenden Codes einfach zu halten. Dazu gehört z.B. dass ich ein PageControl im Visual Studio Designer niemals mit weiteren Controls befülle sondern erst zur Laufzeit auf jedes Tab Sheet ein UserControl lade. Dies erlaubt mir jenes Form/UserControl auf welchem das PageControl liegt relativ einfach zu halten. Es gibt dort lediglich den Code welcher sich um das Nachladen der Tab Sheets kümmert (load on demand!). Der Inhalt der Tab Sheets ist wiederum auf mehrere UserControls verteilt was Organisation und Übersichtlichkeit des Codes massiv verbessert.

Nebeneffekt ist leider, dass jedes UserControl zu einer zusätzlichen Ebene in der Verschachtelungstiefe führt, mit den oben beschriebenen Schwierigkeiten in der x64 Welt.

Konsequenz: Ich setze die Verschachtelung per UserControl auch weiterhin ein. Bei der Entscheidung wo/wann ich eine Zwischenebene einziehe werden obige Überlegungen aber immer berücksichtigt. Auch auf so manches Panel welches ich zum einfacheren platzieren der Controls verwendet habe jetzt verzichtet sodass ich normalerweise um das Problem auf der x64 Plattform herumkomme ohne irgend welche Hacks in die Messageloop einfügen zu müssen und ohne von meinem gewohnten Organisationsstil all zu weit abweichen zu müssen – Problem erkannt, Problem gebannt ;-) .

07.03.10

Endpunktsicherheit: Schutz vor Datenverlust an den Endgeräten

Filed under: Verschiedenes rund um .net Entwicklung — Tags: — Andreas Schindler @ 23:14

Die Diskussionen über den Ankauf gestohlener Daten von Steuersündern in Deutschland zeigt, wie kritisch Insider Attacken für eine Firma sein können.  Davon betroffen sind nicht nur Schweizer Banken sondern alle Unternehmen, die ihre Kundenlisten und Betriebsgeheimnisse nicht in der Hand der Konkurrenz sehen wollen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Daten aus einem Unternehmen geschmuggelt werden können.

  • Daten können über USB Geräte wie Memory Sticks, Festplatten,… kopiert werden
  • Daten können über Wireless Lan übertragen werden
  • Daten können auf CD/DVD gebrannt werden
  • Daten können über das Internet (Yousendit, Webmail,…) hochgeladen werden
  • Daten können von autorisierten Kollegen aus Gefälligkeit kopiert werden
  • Unverschlüsselte Daten auf dem Endpunkt (Notebook, Arbeitsplatz PC) können von Dritten gestohlen und ausgewertet werden

Manche Unternehmen versuchen das Problem zu Lösen indemz.B. USB deaktiviert wird (damit können keine USB Datenspeicher angeschlossen werden). Dabei wird aber völlig übersehen, dass es heute einfach ist, große Datenmengen mit einem Internet Dienst wie YouSendIt aus der Firma zu schmuggeln.

In den meisten Fällen werden differenziertere Regeln benötigt, um die Mitarbeiter nicht bei der Arbeit zu behindern. Zum Beispiel ist es für einen Makler kontraproduktiv, USB komplett zu sperren, da dann keine Bilder der zu vermittelnden Objekte importiert werden können. Aber das Kopieren von Excel Dateien oder Bildern aus dem Netzwerk auf den USB Stick soll unterbunden werden.

Mit Safend haben wir jetzt eine Lösung für dieses Dillemma im Programm.

Safend erlaubt es unter anderem

  • Festzulegen, welche USB Geräte an welchem Computer von welchem Benutzer zu welchen Zeiten verwendet werden dürfen
  • Zu erkennen wo welche USB Geräte verwendet werden / wurden
  • Regeln basieren auf dem Dateityp (Excel, Bilder,…) festzulegen, die auch nicht durch das Ändern der Dateierweiterung umgangen werden kann
  • den Zugriff auf WLAN zu beschränken
  • die lokale Festplatte zu verschlüsseln
  • den Upload von bestimmten Dateitypen (zB Excel) über das Internet zu verhindern

In Kombination mit einer guten Firewall mit Intrusion Protection und Content Inspection wie Astaro Security Gateway ist es damit möglich Ihre Daten effektiv zu schützen. Lösungen mit Safend sind ab 10 Benutzer bis zu tausenden Benutzern möglich. Wir sind Partner von Safend und helfen Ihnen gerne die für Sie am besten passende Lösung zu implementieren . Kontaktieren Sie uns.

12.01.10

DRY (Don’t Repeat Yourself

Filed under: .Net Entwicklung,Verschiedenes rund um .net Entwicklung — Werner Mairl @ 07:42

(Draft V0.1)

Ein gutes und wichtiges Prinzip in der Softwareentwicklung…

http://blog.irm.se/blogs/eric/archive/2010/01/10/Keep-Code-DRY-with-Delegates-and-Lambda-Expressions.aspx

Die hier angewandte Technik (eine Leihgabe aus der funktionalen Programmierung) findet auch in meinen Projekten immer mehr Anklang.

Ich sehe aber 2 Auswirkungen dieser Technologie bzw. dieser Art der Codierung, weshalb ich derzeit noch sehr vorsichtig in der Anwendung bin.

  • Sobald ich innerhalb einer Methode eine Lambda-Expression einsetze, ist die ganze Methode im Debugger NICHT mehr änderbar. Eine Kleinigkeit zwar nur, aber speziell bei der Neuentwicklung von Code, im Rahmen des ersten Durchlaufs habe ich die Angewohnheit sehr viel im Debugger zu korrigieren, und dabei werde ich dann massiv gehemmt. Ob das wirklich gut oder schlecht ist kann ich Moment noch nicht objektiv beurteilen, mein Bauchgefühl sagt: das stört mich.
  • Für viele Kollegen im Team ist die Sache noch unbekannt und Gewöhnungsbedürftig und ich bekomme oftmals zu hören “ ich habe einige Zeit benötigt um das zu verstehen”. Ein Indiz dass die Sache nicht ganz trivial ist.

Aus den geschilderten 2 Punkten heraus bin ich derzeit noch sehr vorsichtig, und beschränke die Verwendung dieser Art zu codieren auf technische Frameworks und dort möglichst auf die internen (private) Schnittstellen.

07.01.10

Produktivität am Arbeitsplatz: Weniger ist Mehr

Filed under: Verschiedenes rund um .net Entwicklung — Werner Mairl @ 12:23

Im letzten Sommer/Herbst habe ich wieder einmal meine Monitor-Situation verändert, und trotz bester Absichten eine massive Verschlechterung der Produktivität (und meinem persönlichen Wohlfühlen) am Arbeitsplatz herbeigeführt. Leider hat es eine Weile gedauert bis ich den Fehler erkannt habe, aber jetzt scheint die Sache ausgestanden zu sein. Aber der Reihe nach.

Ausgangslage waren 2 Samsung Displays mit jeweils 21” und 1600×1200 Pixel Auflösung.

Bei der täglichen Arbeit war VMWare Workstation im Dual-Monitor-Modus in Betrieb. D.h. ich hatte eine Office-VM und (mehrere) Entwicklungs-VM’s, alles jeweils im Dual-Monitor Betrieb. Auf den zwei Monitoren konnte immer NUR EINE VM dargestellt werden. Die Tastenkombination Strg+Alt+PfeilRechts/PfeilLinks ermöglichte den schnellen Wechsel zwischen den einzelnen VMs, alles Problemlos.

Im Laufe des Sommers ist mir dann einer der 2 Bildschirme eingegangen und ich musste mir Ersatz besorgen.

Nachdem die Preise für Flachbildschirme in der Zwischenzeit in den Keller gefallen waren (die 21-Zöller hatten mich noch über 800€ pro Stück gekostet) holte ich mir einen 23 Zöller mit 1900×1600 Pixeln vom Händler (~300€)

Durch den um 300 Pixel breiteren Bildschirm kam ich auf die Idee, auf den Dual-Monitor Betrieb zu verzichten und Visual Studio nur mehr auf einem Monitor (mit 1900 Pixeln breite) zu betreiben.

“Und was mache ich mit dem verbleibenden 21-Zöller?”

war der nächste Gedanke.

Ganz einfach, auf dem lasse ich mein “Office” laufen: Outlook, Skype/Messanger und Browser. Immer alles im Blick – war die Überlegung.

In dieser Konfiguration habe ich dann über Monate gearbeitet, aber immer mit dem Gefühl, dass irgend etwas nicht passt. Ich komme bei der Arbeit nicht voran, finde keine Ruhe und so fort. Aber die Ursache konnte ich nicht auf den Punkt bringen.

Erst ein längerer Aufenthalt im Ausland, beschränkt auf den Laptop (langsam und nur 1 Bildschirm) hat mich auf die Idee gebracht: Meine Office-Umgebung stört meinen Arbeitsfluss.

Dadurch dass Outlook, Skype, Browser usw. dauernd offen waren, bekam ich jede eingehende Nachricht unmittelbar ins Gesicht geknallt, und die aktuelle Tätigkeit wurde deshalb unterbrochen. Der offene Browser bringt zwar keine direkten Unterbrechungen mit sich, lädt in Denkpausen aber immer dazu ein eine “Runde im Internet” zu drehen statt sich wirklich der Denkpause zu widmen. Alles in Allem viel zu viel Ablenkung.

Problem erkannt, Problem begannt:

Die Lösung:

Office läuft ab sofort nicht mehr am parallelen Bildschirm sondern wie früher direkt in der VMWare Workstation – im Hintergrund. Dort ist es, wie früher mit einem Tastendruck ganz schnell erreichbar (Strg+Alt+PfeilLinks) aber eben nicht dauernd sichtbar. Noch viel wichtiger, zum Erreichen der Visual Studio VM muss die Office-VM in den Hintergrund und damit ist jede Ablenkung unterbunden.

Den parallelen 21 Zöller habe ich natürlich nicht eingemottet, sondern er wird weiterhin verwendet, aber eben für echte parallele Tätigkeiten (Notizen, Doku, Remote Desktops etc.)

Damit sollte einem motivierten und produktiven Jahr 2010 nichts mehr im Wege stehen.

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